Zuletzt aktualisiert: 25. Oktober 2026

Multifunktionstisch für die Werkstatt: Lochraster, Systeme und selber bauen

Ein Multifunktionstisch für die Werkstatt ist eine Arbeitsplatte mit 20-mm-Löchern im festen Raster, meist 96 mm Abstand, in die Sie Bankhaken, Anschläge und Spannelemente stecken. Damit spannen Sie Werkstücke in Sekunden fest und sägen mit der Führungsschiene rechtwinklig, ohne jedes Mal anzureißen. Kaufen lohnt sich, wenn Sie mobil arbeiten. Wer schon eine stabile Werkbank hat, baut sich die Lochplatte für einen Bruchteil des Geldes selbst.

💡 Wichtiges im Überblick

  • Standard sind Löcher mit 20 mm Durchmesser. Der Festool MFT/3 nutzt ein 96-mm-Raster, viele Nachbau-Platten ein 100-mm-Raster. Beides mischt sich nicht.
  • Der Festool MFT/3 hat 1.157 × 773 mm Tischfläche, 900 mm feste Arbeitshöhe und ist laut Hersteller mit 120 kg belastbar.
  • Der Metabo MWB 100 ist ebenfalls mit 120 kg belastbar, aber in der Höhe von 800 bis 1.000 mm verstellbar.
  • Eine selbst gebohrte Lochplatte 1.200 × 800 mm aus 18-mm-MDF kostet an Material rund 16 € (Hornbach, Stand 25.10.2026). Dazu kommen Forstnerbohrer und Bohrschablone.
  • Für schwere Schlag- und Metallarbeiten ist ein Multifunktionstisch die falsche Wahl. Dafür gehört der Schraubstock an eine massive Werkbank.

Was einen Multifunktionstisch ausmacht

Das Lochraster ist der Kern. Jedes Loch ist ein möglicher Spannpunkt oder Anschlag, und weil alle Löcher auf einer Linie liegen, ergeben zwei Bankhaken in einer Reihe sofort eine gerade Anlage für Werkstück oder Führungsschiene.

Auf einer normalen Werkbank spannen Sie mit Schraubzwingen an der Kante. Das geht, solange das Werkstück über die Kante ragt. Eine 60 cm breite Regalseite, die Sie in der Mitte schleifen oder fräsen wollen, liegt aber mitten auf der Platte, und da kommt keine Zwinge hin. Beim Multifunktionstisch stecken Sie ein Spannelement in das nächste Loch, drücken das Werkstück von oben auf die Platte und haben die Oberfläche frei. Mit zwei Bankhaken als Anschlag und einem dritten Haken als Gegenlager liegt ein Brett in Sekunden fest.

Der zweite Vorteil zeigt sich beim Sägen. Die Platten sind als Opferholz gedacht: Die Tauchsäge schneidet ein paar Millimeter in die Oberfläche, das Werkstück liegt vollflächig auf und reißt unten kaum aus. Ein Brett in vier Teile zu zerlegen, ohne Sägeböcke und ohne dass ein Reststück abkippt, ist auf so einem Tisch Routine.

Lochraster, Lochdurchmesser und Plattenstärke

20 mm Lochdurchmesser sind gesetzt, beim Abstand gibt es zwei Lager: 96 mm (Festool MFT/3, Parf-System) und 100 mm (viele Nachbau-Platten). Für Eigenbau und Zubehör ist entscheidend, sich vor dem ersten Loch für eines zu entscheiden.

Woher die 96 mm kommen, lässt sich nicht sicher belegen. Im woodworker-Forum wird als plausibelste Erklärung das 32-mm-System aus dem Möbelbau genannt: 96 ist dreimal 32, und Bohrköpfe für CNC-Maschinen sind darauf ausgelegt. Für Sie zählt etwas anderes. Bohrschablonen, Führungsschienen-Systeme wie das UJK Parf Guide System und Ersatzplatten für den MFT/3 arbeiten mit 96 mm. Der Lochplatten-Hersteller lochplatten.shop fräst seine Standardplatten dagegen im 100-mm-Raster und weist selbst darauf hin, dass sie damit nicht zum MFT/3-Raster passen.

Merkmal Festool MFT/3 Metabo MWB 100 Eigenbau (Vorschlag)
Lochdurchmesser 20 mm 20 mm 20 mm
Lochabstand 96 mm 20-mm-Lochraster laut Hersteller, Abstand nicht angegeben 96 mm
Tischfläche 1.157 × 773 mm (Lochplatte 1.102 × 718 mm) 960 × 710 mm 1.200 × 800 mm
Arbeitshöhe 900 mm fest 800 bis 1.000 mm nach Unterbau
Belastbarkeit 120 kg 120 kg nach Unterbau
Eigengewicht 28 kg 22,1 kg Platte ca. 11 kg

Zur Plattenstärke: Fertige Lochplatten liegen um 19 mm, lochplatten.shop fertigt aus 19-mm-MDF. Bleiben Sie beim Eigenbau bei 18 oder 19 mm. Damit liegen Sie bei der Stärke der Fertigplatten, für die das Zubehör gebaut wird, und im Forum wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Festool-Zwingen die nutzbare Plattenstärke begrenzen. Eine 30-mm-Buchenplatte klingt solider, ist aber für das System zu dick.

Zwingen und Zubehör, die wirklich gebraucht werden

Für den Anfang reichen vier Bankhaken und zwei Spannelemente. Damit können Sie ein Werkstück anschlagen, von oben spannen und die Führungsschiene ausrichten. Alles Weitere kaufen Sie, wenn eine konkrete Arbeit es verlangt.

Achten Sie beim Kauf auf den Zapfendurchmesser. Zubehör mit 19-mm-Zapfen wackelt in 20-mm-Löchern, und in MDF drückt sich das Loch unter Last mit der Zeit aus. Die Festool-Hebelzwinge MFT-HZ 80 etwa ist für 20-mm-Löcher gebaut und spannt Werkstücke bis 80 mm Höhe. Höhere Teile, etwa ein Korpus auf der Seite liegend, brauchen eine normale Zwinge über die Tischkante.

Zubehör Wofür Wie viele zum Start
Bankhaken 20 mm (Metall oder Alu) Anschlag für Werkstück und Führungsschiene 4
Spannelement / Niederhalter Werkstück von oben auf die Platte drücken 2
Hebel- oder Durchgangszwinge Führungsschiene oder Werkstück durch das Loch spannen 1 bis 2
Anschlagwinkel / Winkelanschlag Wiederholschnitte im festen Winkel nur bei Serienarbeit

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Typischer Fehler

Beim Eigenbau wird die Bohrschablone für jede neue Lochreihe nachgemessen und mit dem Bleistift ausgerichtet. Jede Messung bringt einen halben Millimeter Abweichung, und nach zehn Reihen stimmen die Abstände am anderen Ende der Platte nicht mehr. Die Schablone darf nur über Stifte in bereits gebohrten Löchern weitergesetzt werden. So bezieht sich jedes neue Loch auf ein vorhandenes, und der Fehler wandert nicht weiter. Im woodworker-Forum bringt es ein Nutzer auf den Punkt: Der genaue Abstand ist zweitrangig, die Winkel müssen stimmen.

Kaufen oder selbst bauen?

Kaufen Sie, wenn Sie den Tisch auf Baustellen oder zwischen Garage und Hof bewegen. Bauen Sie selbst, wenn Ihre Werkbank fest steht und Sie nur die Lochplatte brauchen. Ein Gestell bauen, das so stabil und klappbar ist wie die Fertigtische, lohnt sich selten.

Fertige Tische wie der Festool MFT/3 oder der Metabo MWB 100 bringen Klappbeine, einen Aluminiumrahmen mit Nut für Zubehör und eine CNC-gefräste Platte mit. Beim MFT/3 gehören laut Festool Führungsschiene FS 1080/2, Schwenkeinheit und Winkelanschlag zum Lieferumfang. Das ist ein fertiger Zuschnittplatz zum Mitnehmen, der eingeklappt nur 180 mm hoch ist.

Der Eigenbau spielt seine Stärke woanders aus: Sie bestimmen die Größe. Eine Platte von 1.200 × 800 mm ist größer als der MFT/3, und wenn Ihre Werkbank 2 m lang ist, können Sie auch eine Platte für die ganze Länge bohren. Den Preis zahlen Sie mit Zeit und Sorgfalt beim Bohren.

Durchgerechnetes Beispiel: Lochplatte 1.200 × 800 mm

  • MDF 18 mm, Fläche 1,2 m × 0,8 m = 0,96 m²
  • Materialpreis bei 16,78 €/m² (Hornbach, MDF roh 2.800 × 2.070 × 18 mm, Stand 25.10.2026): rund 16 €
  • Gewicht: Die ganze Platte wiegt laut Hornbach 65,73 kg auf 5,8 m², also gut 11 kg pro m². Ihre Lochplatte wiegt knapp 11 kg.
  • Lochraster 96 mm: 11 Löcher in der Länge (10 × 96 = 960 mm) und 7 Löcher in der Breite (6 × 96 = 576 mm), zusammen 77 Löcher
  • Randabstand bis zur ersten Lochmitte: (1.200 − 960) / 2 = 120 mm an den kurzen Seiten, (800 − 576) / 2 = 112 mm an den langen Seiten

77 Löcher in MDF sind für einen Forstnerbohrer viel Arbeit. Ein Nutzer im woodworker-Forum berichtet, sein Forstnerbohrer sei in MDF schon nach etwa 16 Löchern stumpf gewesen. Rechnen Sie also mit einem zweiten Bohrer oder einem hartmetallbestückten Modell.

Fertige Multifunktionstische im Vergleich

Festool Multifunktionstisch MFT/3 Basic – Werkbank 500608 | Lochplatte 1157 x 773 mm, Klappbeine, 90 cm Höhe, 120 kg Tragkraft, mobiler Spanntischmetabo Multifunktionstisch MWB 100, Klappbare Werkbank & Montagetisch | Mobiler Sägebock inkl. 2 Einhandzwingen, 4 Bankhaken & Eckverbinder, bis 120 kg Traglast, höhenverstellbar mit Nivellierfußwolfcraft Master Work 1600 - Werkbank - mobiler klappbarer Arbeitstisch für Werkstatt & Baustelle - höhenverstellbarer Fuß - Maße 1035 x 695 mm - Tragfähigkeit 125 kg - Made in Europe - 6909000
Festool Multifunktionstisch MFT/3 Basic – Werkbank 500608 | Lochplatte 1157 x 773 mm, Klappbeine, 90 cm Höhe, 120 kg Tragkraft, mobiler Spanntischmetabo Multifunktionstisch MWB 100, Klappbare Werkbank & Montagetisch | Mobiler Sägebock inkl. 2 Einhandzwingen, 4 Bankhaken & Eckverbinder, bis 120 kg Traglast, höhenverstellbar mit Nivellierfußwolfcraft Master Work 1600 - Werkbank - mobiler klappbarer Arbeitstisch für Werkstatt & Baustelle - höhenverstellbarer Fuß - Maße 1035 x 695 mm - Tragfähigkeit 125 kg - Made in Europe - 6909000
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Multifunktionstisch selber bauen: Schritt für Schritt

Sie bohren eine MDF-Platte im 96-mm-Raster mit Schablone und Forstnerbohrer und setzen sie auf einen Rahmen, dessen Rippen zwischen den Lochreihen liegen. Unter den Löchern muss Luft sein, sonst greifen Zwingen und Niederhalter nicht.

Materialliste für eine Platte 1.200 × 800 mm

Teil Maß Menge
MDF-Platte roh 1.200 × 800 × 18 mm 1
Rahmen-Längsrippen (Multiplex oder Fichte) 1.200 × 100 × 18 mm 2
Rahmen-Querrippen 764 × 100 × 18 mm 4 (2 an den Enden, 2 innen)
Spax-Schrauben 4 × 40 mm ca. 40
Forstnerbohrer Ø 20 mm, scharf 1 bis 2
Bohrschablone 20 mm im 96-mm-Raster mit zwei Indexstiften 1
Opferplatte zum Unterlegen Reststück, mindestens 300 × 300 mm 1

Die Querrippen sind 764 mm lang, weil sie zwischen die beiden 1.200 mm langen Außenrippen kommen (800 − 2 × 18 = 764 mm). Der Rahmen hebt die Platte so weit an, dass unter den Löchern Platz bleibt, wenn Sie das Ganze auf Ihre Werkbank legen. Die 100 mm Höhe reichen für Hebelzwingen unter der Platte. Die Arbeitshöhe steigt dadurch um knapp 12 cm, prüfen Sie das vorher.

So gehen Sie vor

  1. Platte prüfen. Messen Sie beide Diagonalen. Bei 1.200 × 800 mm sollten sie je 1.442 mm betragen. Weichen sie mehr als 1 bis 2 mm voneinander ab, ist der Zuschnitt nicht winklig. Lassen Sie dann nachschneiden, denn die Außenkante dient später als Bezug.
  2. Erste Lochmitte anreißen. 120 mm von der kurzen Kante, 112 mm von der langen Kante. Das ist das einzige Loch, das Sie messen.
  3. Erste Reihe bohren. Schablone an der Markierung ausrichten und festspannen, Opferplatte unterlegen, Forstnerbohrer senkrecht und mit mäßiger Drehzahl führen. Bohren Sie in mehreren Zügen und ziehen Sie den Bohrer zwischendurch heraus, damit die Späne raus können. Die Anleitung des Parf Guide Systems empfiehlt für die Vorbohrungen ebenfalls, in Etappen zu bohren.
  4. Schablone versetzen, nicht messen. Zwei Indexstifte in die zuletzt gebohrten Löcher, Schablone darauf, nächste Löcher bohren. So arbeiten Sie die Längsreihe bis 11 Löcher durch.
  5. Quer-Reihen. Für die zweite Reihe die Schablone um 90 Grad drehen und an zwei Löchern der ersten Reihe indexieren. Nach jeder Reihe zwei Bankhaken einstecken und mit einem Anschlagwinkel prüfen, ob die Reihe rechtwinklig zur ersten steht.
  6. Rahmen bauen. Die beiden inneren Querrippen liegen genau zwischen zwei Lochreihen, also 48 mm neben einer Lochmitte. Bei unserem Raster sitzen ihre Mitten 456 mm von jeder kurzen Kante entfernt. Zwischen zwei 20-mm-Löchern im 96-mm-Raster bleiben 76 mm Holz, eine 18-mm-Rippe hat damit auf jeder Seite 29 mm Abstand zum Lochrand.
  7. Platte aufschrauben. Von oben mit 4 × 40-mm-Schrauben in die Rippen, Köpfe leicht versenken, damit die Führungsschiene nicht aufsetzt. Danach die Lochkanten mit 180er Schleifpapier leicht brechen.

Wer die Schablone nicht kaufen will, baut sie selbst: ein Streifen Multiplex mit drei 20-mm-Löchern im Abstand von 96 mm, gebohrt auf dem Bohrständer. Die Genauigkeit des ganzen Tisches hängt dann an diesen drei Löchern. Ohne Bohrständer ist eine gekaufte Schablone die bessere Wahl.

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Die richtige Arbeitshöhe

Für die meisten Arbeiten am Multifunktionstisch liegt die Platte 10 bis 15 cm unter Ihrer Ellenbogenhöhe. Das empfiehlt die Berufsgenossenschaft BGN für leichte Arbeit im Stehen. Die feste Höhe von 900 mm am MFT/3 passt damit nicht für jeden.

Messen Sie im Stehen mit Arbeitsschuhen vom Boden bis zur Unterseite des angewinkelten Ellenbogens und ziehen Sie 10 bis 15 cm ab. Das ist Ihre Zielhöhe für Sägen mit der Führungsschiene, Schleifen und Montieren. Für kraftbetonte Arbeit nennt die BGN 15 bis 40 cm unter Ellenbogenhöhe. Liegt Ihr Wert deutlich über 900 mm, ist ein höhenverstellbarer Tisch wie der Metabo MWB 100 bequemer, oder Sie stellen den MFT/3 auf Unterlegklötze. Beim Eigenbau passen Sie die Rahmenhöhe an. Mehr dazu, wie Sie Ihre Werkbank ergonomisch einstellen, steht im Ratgeber zur höhenverstellbaren Werkbank.

Wann sich ein Multifunktionstisch nicht lohnt

Für Metallarbeiten, Hämmern und alles, wofür Sie einen großen Schraubstock brauchen, ist ein Multifunktionstisch zu leicht. Er ist ein Zuschnitt- und Spanntisch für Holz und Plattenwerkstoffe, kein Ersatz für die schwere Werkbank.

Ein Tisch mit 22 bis 28 kg Eigengewicht und 120 kg Belastbarkeit federt, wenn Sie darauf mit dem Fäustel einen Lagersitz austreiben. Die MDF-Platte nimmt Öl und Lösungsmittel auf und quillt bei Feuchtigkeit. Wenn Sie hauptsächlich am Moped schrauben, Metall feilen oder Rohre biegen, investieren Sie in eine stabile Werkbank mit Stahlgestell und eine Arbeitsplatte aus Buche oder Multiplex. Dazu kommt ein fest montierter Schraubstock.

Wenn … dann …
Sie eine Tauchsäge mit Führungsschiene haben und Platten zuschneiden Multifunktionstisch, gekauft oder selbst gebaut
Sie auf Baustellen oder abwechselnd in Garage und Hof arbeiten Fertigtisch mit Klappbeinen
Sie eine stabile Werkbank haben und Platz für eine größere Fläche Eigenbau-Lochplatte auf Rahmen, auf die Werkbank gelegt
Ihre Ellenbogenhöhe deutlich über 1,05 m liegt höhenverstellbarer Tisch oder Eigenbau mit höherem Rahmen
Sie überwiegend Metall bearbeiten oder schwer hämmern massive Werkbank mit Schraubstock, kein Multifunktionstisch
Sie keinen Bohrständer haben und wenig Geduld beim Bohren gekaufte Lochplatte oder Fertigtisch

Unsere Empfehlung

Wenn Sie eine feste Werkbank haben, bohren Sie sich eine Lochplatte im 96-mm-Raster aus 18-mm-MDF und legen Sie sie auf einen Rahmen. Wenn Sie mobil sein müssen, nehmen Sie einen Fertigtisch. Den MFT/3 dann, wenn Sie Festool-Führungsschienen nutzen, sonst einen höhenverstellbaren Tisch.

Die selbst gebaute Platte ist für Heimwerker mit Werkbank die beste Lösung, weil sie größer ausfällt als die Fertigtische und fast nichts kostet. Entscheiden Sie sich für das 96-mm-Raster, auch wenn 100 mm runder klingt: Schablonen, Ersatzplatten und Führungssysteme gibt es dafür, und Sie können später einen MFT/3 daneben stellen, ohne zwei Systeme zu pflegen. MDF ist das richtige Material, weil die Platte ein Verschleißteil ist. Nach ein paar Jahren Sägen ist die Oberfläche zerschnitten, dann bohren Sie eine neue nach demselben Raster.

Den fertigen Tisch empfehlen wir allen, die keinen festen Werkstattplatz haben oder den Tisch regelmäßig ins Auto laden. Wenn Sie überwiegend Metall bearbeiten, lassen Sie beides und schauen Sie sich eine Werkbank mit Spannvorrichtung an.

Häufige Fragen

Was ist ein Multifunktionstisch in der Werkstatt?

Ein Arbeitstisch mit einer Lochplatte, meist mit 20-mm-Löchern im 96-mm-Raster. In die Löcher stecken Sie Bankhaken, Anschläge und Spannelemente, um Werkstücke schnell zu fixieren und mit der Führungsschiene rechtwinklig zu sägen.

Welchen Lochabstand hat der Festool MFT/3?

96 mm bei 20 mm Lochdurchmesser. Viele Nachbau-Lochplatten verwenden 100 mm. Für Zubehör und Schablonen sollten Sie bei einem Raster bleiben, damit alles zusammenpasst.

Welche Platte eignet sich für einen selbst gebauten Multifunktionstisch?

MDF in 18 oder 19 mm Stärke. Es lässt sich sauber bohren, ist eben und als Opferplatte günstig zu ersetzen. Dickere Platten passen oft nicht mehr zu Durchgangszwingen und Spannelementen.

Wie viel Gewicht hält ein Multifunktionstisch?

Festool MFT/3 und Metabo MWB 100 sind laut Hersteller mit je 120 kg belastbar. Für Plattenzuschnitt reicht das, für schwere Metallteile und Hammerarbeit ist eine massive Werkbank besser.

Kann ich die Löcher ohne Schablone bohren?

Möglich, aber die Löcher werden selten rechtwinklig zueinander. Schon kleine Abweichungen führen dazu, dass Bankhaken keine gerade Anlage bilden. Eine Schablone mit Indexstiften ist die Mindestausrüstung.

Quellen

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